KFZ Überführung

Fahrzeug Überführung – auf was sollte man achten?

Jedes Fahrzeug, mit dem ein Kraftfahrer am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, benötigt ein Kennzeichen und eine Haftpflichtersicherung. Beim Kauf eines Autos im Autohaus oder direkt ab Werk sind diese Dinge meist vorab geregelt und dem zukünftigen Besitzer wird sein Auto mit zugelassenen Nummernschildern etc. übergeben.

Soll ein Fahrzeug jedoch zunächst nur überführt und erst dann zugelassen werden, sind einige Besonderheiten zu beachten.

Das Tageskennzeichen (5 Tage)

Bei einer Überführung wird für das Fahrzeug ein Überführungskennzeichen benötigt. Dieser Begriff wird oft mit den roten Kennzeichen verwechselt, die nur von Autohändlern verwendet werden dürfen.

Überführungskennzeichen besitzen eine schwarze Beschriftung auf weißem Grund und rechtsseitig tragen sie einen gelben Balken. Auf diesem ist die Gültigkeitsdauer vermerkt. Überführungskennzeichen werden auch als Kurzzeitkennzeichen bezeichnet, denn ihre Gültigkeit beträgt nur 5 Tage. Deshalb ist es wichtig, ein solches Kennzeichen taggenau zur Überführung zu bestellen, um keine Zeit zu verschenken.

Die Bestellung kann bei verschiedenen Online-Anbietern erfolgen. Wenn für den neuen Besitzer bereits feststeht, bei welcher Versicherung er das Fahrzeug anmelden wird, ist es jedoch günstig, die notwendige Versicherungsbestätigung gleich selbst einzuholen. Sie kostet für diese 5 Tage zwischen 30 und 70 €, welche von vielen Versicherungen aus Kulanz erlassen wird, wenn die endgültige Versicherung bei ihnen vorgenommen wird. Mit dieser Bestätigung wird das Überführungskennzeichen bei einer beliebigen Zulassungsstelle ausgereicht und vom Schilderdienst angefertigt.

Sind HU/AU erforderlich?

Die irrige Annahme, dass ein Fahrzeug auch bei einer Überführung eine Haupt- und Abgasuntersuchung benötigt, ist weit verbreitet. Der § 16 der Fahrzeugzulassungsverordnung sagt aus, dass diese Untersuchungen bei Probe- und Überführungsfahrten nicht erforderlich sind. Das Fahrzeug muss sich jedoch in einem verkehrssicheren Zustand befinden. Hier trennen sich die Meinungen, denn wer außer einem Fachmann will dies bei einem gebrauchten Fahrzeug feststellen. Zumindest sollte aber eine ausführliche Sichtprüfung und Funktionskontrolle vor Antritt der Überführung vorgenommen werden. Zu all diesen Fragen finden Sie Antwort unter ueberfuehrungskennzeichen.net. Umfangreiche Erläuterungen zum Transport von Gebraucht- und Neuwagen erhalten Sie beim ADAC.

Auf Pannen vorbereitet sein

Es gibt jedoch auch noch einige Dinge abseits von Gesetzen und Bestimmungen, die bei einer Fahrzeug-Überführung bedacht werden müssen. In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich um gebrauchte Fahrzeuge. Der Fahrer kennt das Fahrzeug noch nicht und muss sich auf eventuelle „Macken“ einstellen. Seine Vorbereitung beginnt mit der Kontrolle, ob der Tankinhalt bis zur nächsten Tankstelle ausreicht.

Alle Autohändler sind in dieser Beziehung sehr geizig. Eine richtige Einstellung der Spiegel und der Sitzhöhe sollte selbstverständlich sein. Auf den ersten Kilometern muss jeder Fahrer besonders vorsichtig fahren und auf ungewöhnliche Fahrgeräusche achten. Das Gleiche gilt für die Fahreigenschaften und Straßenlage. Für den Fall der Fälle, dass er unterwegs mit einer Panne liegen bleibt, ist es immer wichtig, das Handy mitzuführen.

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